Pfingsten

Wo der Geist weht

Als Feuer und Sturmwind, als Kraft, die Mut macht und beflügelt, wird der Heilige Geist im Neuen Testament beschrieben.

Doch wo wird diese Kraft, die man so schwer fest machen kann, heute erlebt? Da herrschen ganz unterschiedliche Gefühle, Gedanken und Beobachtungen. 

bayern-evangelisch.de hat drei bayerische Protestanten und Protestantinnen dazu befragt, wo sie heute in ihrem Leben eine Ahnung des Heiligen Geistes spüren.

Sr. Dr. Nicole Grochowina, Communität Christusbruderschaft Selbitz,© Communität Christusbruderschaft Selbitz

Schwester der Communität Christusbruderschaft Selbitz:

Den Heiligen Geist spüre ich besonders in unseren Segnungsgottesdiensten: Da tragen Menschen sehr unterschiedliche - und bisweilen auch sehr schwere - Anliegen an uns Schwestern heran und bitten dafür um den Segen Gottes. Im Hören dieser Anliegen ertappe ich mich dann wirklich jedes Mal bei dem Gedanken ,Ich kann dazu nichts sagen, Herr, was soll ich dazu nur sagen?' Und genau in diese Sprachlosigkeit ist bisher jetzt noch immer der Heilige Geist gekommen, einfach so. ER hat dann die Worte des Gebets und des Segens geformt und zugleich auch Herz und Seele der Menschen dafür geöffnet. So beschenkt der Geist den Menschen, der um den Segen bittet; und auch mich. Da kann ich immer nur staunen und danken.