Advent: Was ist das?

Die Freude über die Menschwerdung

Flamme einer Kerze

Feuer und Flamme für die Menschwerdung - die Adventszeit rückt die Freude über die Ankunft Christi ins Zentrum der Aufmerksamkeit

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Die Adventszeit lässt sich bis in das 5. Jahrhundert zurückverfolgen und hatte in ihrer Anfangszeit vor allem den Charakter einer Buß- und Fastenzeit.

Während eine Traditionslinie vor allem den endzeitlichen Charakter der Wiederkehr Christi hervorhob, gab es von Anfang an auch eine zweite, die stärker die Freude über die Menschwerdung Gottes in das Zentrum stellte. Beide Motive finden sich heute in den unterschiedlichen Schwerpunkten der Adventssonntage wieder.

Offizieller Beginn des Kirchenjahres

So stellt etwa der 1. Sonntag das eschatologische Moment des Welterlösers in den Mittelpunkt, während sich der 4. Sonntag der Geburt Christi widmet. In der orthodoxen Kirche feiert man bis heute noch eine sechswöchige Adventszeit, während sich hier die von Papst Gregor I. im sechsten Jahrhundert festgelegte vierwöchige Adventszeit durchgesetzt hat. Sowohl für katholische Christen als auch für Protestanten beginnt mit dem Advent das Kirchenjahr.


30.06.2014 / Kerygma