Epiphanias: Was ist das?

Die Erscheinung des Göttlichen

Waldlichtung

Epiphanias ist nach Ostern das älteste christliche Fest

Bild: istockPhoto / Puchan

Epiphanias ist nach Ostern das älteste christliche Fest und geht auf die Tradition der Ostkirche im zweiten Jahrhundert zurück, die an diesem Tag auch heute noch die Geburt Christi feiert.

Der Begriff Epiphanias stammt aus dem Griechischen und meint die Erscheinung des Göttlichen in der menschlichen Person Christi. Im theologischen Zentrum der Verkündigung stehen bis heute drei Geschichten, die sich alle am 6. Januar zugetragen haben sollen: Die Ankunft der heiligen drei Könige in Jerusalem, die Taufe Jesu durch Johannes sowie Jesu erstes Wunder, die Umwandlung von Wasser in Wein auf einer Taufe in Kana. Epiphanias ist von Anfang an eng mit dem Symbol des Lichtes verbunden, das als göttliche Führung durch den Morgenstern in die Welt scheint und Jesu Wirken und Verkündigung symbolisiert. Obwohl Epiphanias in vielen Ländern als gesetzlicher Feiertag begangen wird, ist er in Deutschland außer in Bayern nur in Baden-Württemberg und Sachsen gesetzlich verankert. In katholischen Gegenden wird Epiphanias als Dreikönigsfest gefeiert.


30.06.2014 / Kerygma